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Szenografie – Sieben Ausstellungen 11/2020

Eigentlich hätte das Buch Szenografie – sieben Ausstellungen schon im April 2020 zum 70. Geburtstag von Jürg Steiner erscheinen sollen, doch die Pandemie verzögerte auch dieses Projekt. Jetzt steht die aufwändig gestaltete Dokumentation zur Auslieferung bereit.

Von 2011 bis 2019 realisierte Jürg Steiner mit seinem Team sieben Ausstellungsprojekte für die Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz.

In Naumburg betreute er die Landesausstellung Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen, die Ausstellung Welterbe? Welterbe! und die Digitale Exponatbeschriftung im Domschatzgewölbe. In Merseburg wurde er mit der Gestaltung der großen Ausstellungen Thilo von Trotha – Merseburgs legendärer Kirchenfürst,  mit 1000 Jahre Kaiserdom Merseburg und mit Thietmars Welt. Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte betraut. In Zeitz inszenierte der Szenograf im Lutherjahr die Ausstellung Dialog der Konfessionen – Bischof Julius Pflug und die Reformation.

Ein Gespräch zwischen Ulrich Borsdorf und Jürg Steiner leitet auf die folgenden sieben Kapitel über, in denen reich bebilderte Ausstellungserlebnisse zwischen Szenenbildern, Lichtkunst und museumstechnischen Innovationen wechseln. In der souveränen Gestaltung von Nicolaus Ott lässt das Buch den reinen Dokumentationszweck hinter sich und wird so auch für Nichtfachleute zu einem anschaulichen, lehrreichen Erlebnis.

Hier lassen sich Projektfotos anklicken und einige Doppelseiten des Buchs herunterladen.

Szenografie – sieben Ausstellungen, 264 Seiten im Quart-Format, Michael Imhof Verlag, ISBN 978-3-7319-1081-7, 29,95 €.

 

2020 Ins Licht

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Industriemuseum Menden

Dauerausstellung Gut Rödinghausen, Menden-Lendringsen (Sauerland) 09/2020

 

Nach gewonnenem Gestalterwettbewerb Gut Rödinghausen 2015 wurde das Projekt unser bisher langwierigstes. Anfang 2018 konnte, noch auf der Baustelle, ein Prototyp ›Fachwerkvitrine‹ erstellt werden, um das ambitionierte Konzept zu überprüfen. Im Herbst 2018 war dann die Feinplanung abgeschlossen – ein Zwischenschritt, der durch Verzögerungen im Bauablauf das Projekt am Laufen hielt und dem die Ausschreibungen folgten. Der so genannte HeimatRaum und die bereits realisierte Lichtplanung konnten Ende Juni 2019 übergeben werden.

Vielbeachtet sind die Fachwerkvitrinen, die sich auf die Gebäudestruktur beziehen und für kleinteiliges Ausstellungsgut als Glasarchitektur dienen.
Besonderes Augenmerk galt der Beschriftung. Exponatbeschreibungen sind waagrecht oder mit entsprechenden Haltern schräg und senkrecht nahe am Objekt so platziert, dass das Lesen und Zuordnen einfach fällt (9. und 10. Bild). Das letzte Bild zeigt die Zwischennutzung des Kapitels 12 mit Vertikalpanoramen des Entwurfsverfassers im Sommer 2019.

2020 Industriegeschichts-Ausstellung 2020 Gut Rödinghausen – Kommunikationsdesign

Kurzer Rundgang auf Youtube

Mediale Aufwertung

Burg Altena 02/2020

Im Auftrag der Märkischen Kulturstiftung Burg Altena erstellten wir unter der Federführung Stephan Sensens 2019 die Machbarkeitsstudie für die mediale Aufwertung der kulturhistorischen Dauerausstellung auf der Burg Altena (Burg 2000). Dabei soll das vielfach gelobte szenografische Werk aus dem Jahr 2000 materiell erhalten bleiben; immateriell gilt es dem Wandel der Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten Rechnung zu tragen.
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