Werkstattverfahren Neandertal

1. Preis – Empfehlung für die Realisierung des Wettbewerbsbeitrags 12/2014

 

Im September 2014 lud die Stiftung Neanderthal Museum in einem Werkstattverfahren vier Büros ein, im Rahmen des Masterplanes Neandertal eine konzeptionelle Idee zur Überarbeitung der Fundstelle des Neanderthalers zu entwickeln.
Es galt im Werkstattverfahren eine Sichtbarmachung der alten Topographie des Ortes und seiner Höhle zu entwickeln, welche durch den industriellen Kalkabbau im 19. Jahrhundert unwiederbringlich verlorenging. Damit die ehemalige Talsituation für den Besucher wieder erkennbar und erlebbar wird, soll nun ein Wahrzeichen gefunden werden, welches in seiner Gestaltung den Besucher in der Gegenwart abholt und in die Vergangenheit zurückführt. Das hierfür vorgesehene Gelände selbst wird durch zwei Schlüsselmerkmale definiert: die Markierung der Position der ehemaligen Höhle in der Horizontalen und die überlieferte Höhe der Höhle in der Vertikalen.

Aus dem Entwurf entwickelte sich dann im Lauf der beiden folgenden Jahre der Masterplan Neandertal.

Neanderthal Werkstattverfahren