Masterplan Neandertal

Konzept zur Überarbeitung der Fundstelle des Neandertalers in Form von sieben ›Interventionen‹ 05/2016

Nachdem wir beim Werkstattverfahren Neandertal überzeugen konnten und das zentrale Moment, ein Turm der zum virtuellen Ort der Kleinen Feldhofer Grotte führt, in einer Überarbeitungsphase weiterentwickelten, wurden wir damit beauftragt das Konzept zu vertiefen und auch den Weg vom Museum zum Fundort in Form von fünf ›Interventionen‹ zu gestalten. Die fünfte Intervention ist als Eingangsbauwerk zur Fundstelle Übergang zu den beiden spektakulärsten Eingriffen: Turm, inzwischen Höhlenblick benannt, und Felssockelgraben, der den unteririschen Ansatz der einstigen Felswand freilegt.

Nach einer Idee von Gerd-Christian Weniger bekrönt den Turm eine 50-fache Vergrößerung der Schädelkalotte des Neanderthalers als weithin sichtbares Zeichen, das auch den Aufenthalt bei Regen möglich macht.

Die drei letzten Fotos hat Dr. Bärbel Auffermann im Mai 2022 aufgenommen.

2016 Masterplan Neanderthal ›Interventionen‹ 1–5 2016 Masterplan Neanderthal ›Interventionen‹ 5 und 6