Stadtgeschichtliches Museum Spandau

Beleuchtung auf der Zitadelle Spandau, Berlin 05/1992

 

Auf Empfehlung der Museumsleiterin Andrea Theissen beauftragte der Berliner Senat in Person des berühmten Bauverwaltungsbeamten Rainer G. Rümler das Büro Steiner, für die denkmalgeschützten Räume eine Lichtanlage mit minimalem Bauaufwand zu entwickeln. Jeweils in der Mitte der Wandabschnitte im Obergeschoss sind Aufhängepunkte für Leuchten mit Seilleiter mit Transformatoren an den Wänden gesetzt. Über diesen Punkten spannten wir durchhängende Trageseile dergestalt, dass das Seilleiterpaar waagrecht hängt. Leuchten für Seilleiterpaar mit entblendendem, lichtverteilendem Glaszylinder können dort am Seilleiterpaar montiert werden, wo sie zur Raumausleuchtung benötigt werden. Durch Reflektorhalogenlampen ist ein guter Ausgleich zwischen Stimmungs- und Nutzlicht möglich. Die wunderbar gemauerten Gewölbe bleiben unberührt und können ihre Wirkung vollständig entfalten.

Eine veränderte Bauart, allerdings mit Ausleger, kam im Erdgeschoss zur Anwendung (Bilder 8 bis 11): Die Leuchte mit Drehrad und Entblendungstubus sitzt vorn an einem Kragarm aus poliertem Aluminium. Über den Hauptbalken, zwischen den Sekundärträgern sind die Kragarme auf dem Transformatorengehäuse befestigt.