Lichtdecken Kunstbibliothek und Kupferstichkabinett

Staatlich Museen zu Berlin – Kulturforum 05/1994

Im Zuge der Teilfertigstellung des Kulturforums wurde das Konzept der Lichtdecken der Sonderausstellungssäle für die Ausstellungsräume der Kunstbibliothek und des Kupferstichkabinetts adaptiert.
Die elektromotorisch verfahrbareren Decken bilden einen textilen Raumabschluss nach oben – gleichsam ein Himmel – und können den Raum in gewünschter Lichtstärke mit einem diffusen Licht füllen. Umlaufende Stromschienen ermöglichen das gezielte Anleuchten einzelner Zonen. Die vertikale Verfahrbarkeit der Decken bietet vielfache Rauminszenierungshilfen und ermöglicht eine einfache Wartung.

Die ersten beiden Bilder zeigen eine Modeausstellung in der Kunstbibliothek, 2004, die nächsten drei die Retrospektive der Grafik-Designer Nicolaus Ott und Bernard Stein, 2008, ebenfalls in der Kunstbibliothek. Das nächste Bild zeigt die Ausstellung ›Wir suchen das Weite – Reisebilder von Albrecht Dürer bis Olafur Eliasson aus dem Kupferstichkabinett‹ in der Sonderausstellungshalle des Kupferstichkabinetts, aufgenommen am 20. August 2016. Danach folgt ein Bild aus der Ausstellung ›Maria Sibylla Merian‹ im Kupferstichkabinett, April 2017. Das zweitletzte Bild zeigt einen Blick in die Ausstellung ›Zeichnungen der Rembrandtschule im Berliner Kupferstichkabinett‹, aufgenommen am 30. September 2018. Das letzte Bild ist aus der Ausstellung ›Menzel – Maler auf Papier‹, besucht am 30. Dezember 2019. Bei dieser Ausstellung hängen die Lichtdecken etwas tiefer, was die Intimität der meist kleinformatigen Bilder unterstützt.

Auftraggeberin: Bundesbaudirektion
Entwurf, Engineering: Jürg Steiner
Ausführung: Museumstechnik Gesellschaft für Ausstellungsproduktion mbH, Berlin