›Schinkelzelt‹ vor dem Martin-Gropius-Bau

Ausstellung ›Preußen – Versuch einer Bilanz‹, Berlin-Kreuzberg 07/1981

Da der Hauptzugang des ehemaligen Kunstgewerbemuseums direkt an der Berliner Mauer lag, wurde der Hintereingang im Süden zum Haupteingang. Als Kassenraum kostruierte Jürg Steiner einen Vorbau, den Ulrich Eckhardt, der Leiter der Berliner Festspiele GmbH, ›Schinkenzelt‹ taufte.  Zehn Stahlsäulen wurden oben mit Gitterträgern aus Aluminiumwinkelprofilen zusammengehalten. Auf die ausschliesslich geschraubte Konstruktion waren über den Stützen niedrige und in den beiden mittleren Kreuzungspunkten hohe Stempel für die Auflage einer Leinwandhaut montiert, die unten am Holzrost befestigt wurde. Der Bau fiel später einem Brand zum Opfer.