Frühe Schrift und Techniken der Wirtschaftsverwaltung im alten vorderen Orient

Museum für Vor- und Frühgeschichte, Berlin 04/1990

Die Ausstellung war ein gemeinschaftliches Projekt der Freien Universität Berlin und des Max-Plank-Instituts und kam dank der Akquisition großer Teile der Sammlung der Stiftung Erlenmeyer zustande. Entziffert wurden die Lehmtäfelchen von Hans Nissen, Peter Damerow und Bob Englund, die mit Jürg Steiner auch das Ausstellungssystem entwickelten: Flache Vitrinen wurden an den Stromschienen gegen Umkippen gesichert, die Objekte stehend aufrecht präsentiert und Texte auf drehbaren Tafeln angebracht. Das Publikum konnte sie auf die gewünschte Seite drehen und so auch die Umschrift der abgebildeten Rückseiten der Objekte nachzuvollziehen.
Jürg Steiner wurde bei diesem Ausstellungsprojekt zum ersten Mal Mitglied der Ausstellungsleitung. Das Synchronisieren von Inhalt und Form blieb seit diesem Projekt im Zentrum seiner Bemühungen.