Orangerie ’91

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg 03/1991

Die inzwischen internationalisierte Kunst- und Antiquitätenmesse bezog in diesem Jahr erstmals Quartier in der Nähe der neuen Mitte Berlins. Es war ungewohnt, in den großen Räumen die vielen Verkaufsobjekte würdig und übersichtlich zu präsentieren.

Für die Umgänge des Lichthofs konnte auf bewährte Konzepte zurückgegriffen werden. Die provisorischen Geländer wurden durch Vitrinen ersetzt und die Gipssockel als Unterkonstruktionen für die mit Kolossalvasen bestückten Glasstürze genutzt. Der Lichthof mit der Skulptur von Schwanthaler wurde zum Feierraum, erhellt von einer leichten, ausrichtbaren, über 30 m spannenden Beleuchtungsanlage.