Quellen – Das Wasser in der Kunst Ostasiens

Museum für Ostasiatische Kunst Köln 04/1992

Die erste Zusammenarbeit mit der neu ernannten Museumsdirektorin Adele Schlombs vereinte Bronzen, Stiche, Kunstgewerbe, Gemälde und Gewänder aus dem kaiserlichen Umfeld.

Für diese wurde eine polygonale Vitrine gebaut, deren Stabilität sich zum einen aus der Form, zum anderen aus verschraubten Eschenrahmen als Basis und Deckel ergab. Die polygonale Vitrinenanordnung verstand sich als Reaktion auf die Museumsarchitektur von Kunio Maekawa, indem sie die streng rechteckig gestalteten Räume mit einer lenkenden Führungslinie belebte. Die Materialien glichen sich der vorhandene Architektur an; in ihrer Klarheit wirkten die Räume wie neu. Auch Wasserelemente gehörten zur Ausstellungsgestaltung, die sich mit Feingefühl aller Arten von Objekten gegenüber auszeichnete.

Fotos: Manuel Kubitza, Köln