Deutschland – Tschechien

Wettbewerb, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Leipzig – Zeitgeschichtliches Forum 01/2002

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Zeitgeschichtliches Forum Leipzig. Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland stellt seit einigen Jahren in der Reihe „Deutschland und seine Nachbarn“ die wechselvollen Beziehungen der Deutschen zu ihren Nachbarländern vor. Nun soll die bewegte Geschichte des Verhältnisses zwischen Deutschen und Tschechen im 20. Jahrhundert bewusst gemacht werden und an prägnanten Beispielen die Berührungspunkte zwischen beiden Völkern auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene dargestelllt werden. Dem Ausstellungssystem ist daran gelegen, Vielfältiges und Kleinteiliges konservatorisch korrekt aufnehmen zu können und darüber hinaus auch als Podest zu dienen. Das Publikum hat die Möglichkeit, dem historischen Ablauf zu folgen, während die gewählte Präsentationsform dabei stets einen Blick nach vorn und nach hinten gewährt. Die Gleichzeitigkeit verschiedener Themen kann durch die beidseitige Verwendung und Offenheit in das räumliche Konzept einer Ausstellung umgewandelt werden. Irrwege und Sackgassen in der Geschichte werden nachvollziehbar. Das Wand- und Vitrinensystem kann so ausgerichtet werden, dass der thematische Ablauf überblickt wird.

 

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Zeitgeschichtliches Forum Leipzig. The foundation Haus der Geschichte of the Federal Republic of Germany presents through the past years the differently changing relation-ships to Germany’s neighbours through a series of exhibitions under the title „Germany and its neighbours“. This exhibition is to present the difficult relation-ship between the countries germany and tschechia in the past century especially shown through some terse examples from the subjects politics, economics and culture. The developed exhibition-system was specially meant to emphasize small and tiny things by following preservative regulations as well as giving a platform to other exhibits. The audience is able to follow a historic course without loosing the reference to the back and forth, the past and future. The simultaneousness of some themes can be brilliantly shown through the exhibition-system’s ability to be used from both sides.