Fragmente einer Dauerausstellung

Gut Rödinghausen, Menden-Lendringsen (Sauerland) 06/2019

Nach gewonnenem Gestalterwettbewerb Gut Rödinghausen 2015 zog sich die Bearbeitung über Jahre. Anfang 2018 konnte, noch auf der Baustelle, ein Prototyp ›Fachwerkvitrine‹ erstellt werden, um das ambitionierte Konzept zu überprüfen. 2018 war dann die Feinplanung Gut Rödinghausen abgeschlossen – ein Zwischenschritt, der durch Verzögerungen im Bauablauf das Projekt am Laufen hielt und dem die Ausschreibungen folgten. Ende Juni 2019 hätte die Ausstellung fertig sein sollen. Der so genannte ›Heimatraum‹ auf Gut Rödinghausen und die inzwischen realisierte Lichtplanung konnten übergeben werden – die Dauerausstellung bleibt vorerst fragmentarisch, da sich die Lieferung der komplexen Vitrinen verzögert.
Kapitel 7 mit dem Thema ›Arbeit‹ ist fast fertig (erste drei Bilder), gefolgt vom Kapitel ›Licht‹ (viertes Bild). Kapitel 4 ›Nadelfabrikation‹ ist mit dem wieder aufgebauten Musterfachwerk fertig (5. bis 7.. Bild). Im Kapitel 12 ist nur die ›Devotionalien-Vitrine‹ fertig eingerichtet – eine Ausstellung  mit sakralen Vertikalpanoramen des Ausstellungsarchitekten überspielt Fehlstellen (drittletztes Bild).
Besonderes Augenmerk gilt der Beschriftung. Exponatbeschreibungen sind waagrecht oder mit entsprechenden Haltern schräg und senkrecht nahe am Objekt so zu platzieren, dass das Lesen und Zuordnen einfach fällt (zwei letzte Bilder).