Archiv für das Jahr: 2008

Kinder, Krätze, Karitas – Waisenhäuser in der Frühen Neuzeit (Wettbewerb)

Jahresausstellung der Frankeschen Stiftungen Halle 12/2008

Bei dem eingeladenen Wettbewerb lag das Augenmerk darauf, ein zurückhaltend-thematisch gestaltetes Ausstellungsdesign zu entwickeln, das den Franckeschen Geist sowohl in der damaligen als auch in der heutigen Zeit kognitiv und sinnlich erfahrbar macht. Dem Publikum wird so unaufdringlich vermittelt, dass die Ausstellung im Mittelalter beginnt und durch einen chronologisch-thematischen Ablauf ins 20. Jahrhundert hinein führt. Die jeweilige Zeit und die Örtlichkeiten wirken durch die Wandgestaltung in den Raum hinein, wo ein zentrales Möbel Objekte aufnimmt, schriftliche und mediale Ereignisse vermittelt und auch zum Sitzen einlädt. Uns erschien es wichtig, die zeitgenössisch überformten Räume neu zu definieren.
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Herrenlinie ›System 180‹

Manschettenköpfe und Kragenstäbchen 12/2008

In unregelmässigen Abständen verleitet der Gestaltungswille zu Entwicklungen aus Materialien für Böden und Verblendungen von ›System 180‹, auch um die vorhandenen Maschinen noch weitgehender auszunutzen. Bieten sich nicht gerade Manschenttenknöpfe und Kragenstäbchen an? Könnte als weiterer Vorteil zu werten sein, dass eine Merchandising-Linie für ›System 180‹ entsteht, bei der nicht bedruckte Produkte aus dem Reich der Mitte, sondern Auratische aus der Mitte der Produktion mit eigenen Materialien und Maschinen entwickelt werden? Um für die Testphase kein Werkzeug herstellen zu müssen werden die systemtypischen Noppen als Bohrungen ausgeführt – in der Hoffnung auf baldige Verfeinerung. Weiterlesen

›Sculptura – European Sculpture Fair‹

im Schlüterhof des Berliner Zeughauses (Deutsches Historisches Museum) 11/2008

Nicht die Tatsache, dass dieses Museum auf Zeit in einer Nacht aufzubauen war, bestimmte die klare, selbststehende Konfiguration. Vielmehr galt es, fühlbare Räume zu schaffen, hohe Wände bereitzustellen und die versteifenden Träger auch als optimale Halterung für Beleuchtun nutzbar zu machen. Die Wände bestehen aus einem verzinkten Stahlrahmen, dessen Breitseiten mit zementgebundener Faserplatte in Sandsteinoptik beplankt sind, die Beleuchtungsträger aus 20 mm verzinktem Rohr als Druckstäbe und einer Dreiphasen-Stromschiene als Zuggurt. Renommierte Händler aus dem In- und Ausland nahmen die Gelegenheit wahr, sich bei dieser gänzlich neuartigen Veranstaltung in Berlin zu präsentieren. Weiterlesen