Archiv für das Jahr: 1984

Orangerie ‘84 Deutscher Kunsthandel im Schloss Charlottenburg

Orangerie Schloss Charlottenburg 09/1984

Die dritte ›Orangerie‹ war ein festlicher Höhepunkt des Berliner Kulturlebens. Vor allem im Mittelraum erstrahlte dieses ›Museum auf Zeit‹ als durchkomponierte Präsentation einer Verkaufsausstellung in einem historischen Ambiente. Die Platzierung der Vitrinen und Podeste war feinfühlig auf den Raum abgestimmt. Raumtrennungen durch Stellwände wurden im zentralen Raum vermieden, die Fenster mit Gazevorhängen zu ›Scheinwänden‹ geschlossen, vor denen sogar Möbel zur Geltung kamen.
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Idee, Prozess, Ergebnis

Martin-Gropius-Bau Berlin-Kreuzberg

Im Jahr des Zwischenberichts der Internationalen Bauausstellung Berlin zeigte der Stadterneuerungsbereich im Erdgeschoss des ›Martin-Gropius-Bauhauses‹, wie der Projektleiter und Gestalter Bernhard Strecker den ehrwürdigen Palast nannte, ein Projekt, das die Tendenzen behutsamer Stadtreparatur aufspürte und Visionen für Kreuzberg aufzeichnete.
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Die wiedergefundene Metropole – Neue Malerei in Berlin

Palais des Beaux-Arts, Brüssel

Der Kurator Christos M. Joachimides spürte weitsichtig die sich anbahnende Rückkehr Berlins als Metropole. Die Westberliner Künstler, von denen auf der Abbildung links ein Bild von Salomé und dahinter eines von Helmut Middendorf zu sehen ist, fanden in dem wunderbaren, vielfach gegliederten Bau von Victor Horta einen idealen Ort der Repräsentation.
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