Ins Licht – Sieben Ausstellungen

zum 13. April 2020 04/2020

In einer Dekade entstanden sieben Projekte für die Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz.

In Naumburg betreuten wir die Landesausstellung Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen, die Ausstellung Welterbe? Welterbe! und die Digitale Exponatbeschriftung im Domschatzgewölbe. In Merseburg wurden wir mit der Gestaltung der großen Ausstellungen Thilo von Trotha – Merseburgs legendärer Kirchenfürst, ein Jahr später 1000 Jahre Kaiserdom Merseburg und mit Thietmars Welt. Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte betraut. In Zeitz entstand im Lutherjahr die Ausstellung Dialog der Konfessionen – Bischof Julius Pflug und die Reformation.

In einer Dekade des Ausstellungsschaffens im anhaltenden Streben nach Perfektion galt es dem Publikum die räumliche und gestalterische Hilfestellung für die spannenden und anspruchsvollen Themen und Objekte zu bieten.

Die für dieses Frühjahr fertiggestellte Publikation kann aus Gründen der Pandemie noch nicht erscheinen, eine Auswahl von Doppelseiten wird im unten stehenden Download angeboten.

Ins Licht

Mediale Aufwertung

Burg Altena 02/2020

Im Auftrag der Märkischen Kulturstiftung Burg Altena erstellten wir unter der Federführung Stephan Sensens 2019 die Machbarkeitsstudie für die mediale Aufwertung der kulturhistorischen Dauerausstellung auf der Burg Altena (Burg 2000). Dabei soll das vielfach gelobte szenografische Werk aus dem Jahr 2000 materiell erhalten bleiben; immateriell gilt es dem Wandel der Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten Rechnung zu tragen.
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›HeimatRaum‹

Gut Rödinghausen, Menden im Sauerland 06/2019

Der durch die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege möglich gemacht wordene ›HeimatRaum‹ auf Gut Rödinghausen zeigt in jeder Ecke des Raums eine zeittypische Küchensituation als Knotenpunkt des Lebens in der Heimat aus verschiedenen Epochen. Um die Ecken inszenieren zu können, werden sie durch eine räumliche Abtrennung geschützt. Diese besteht aus gläsernen Korpussen, die geeignet sind, Objekte oder Bildschirme aufzunehmen. Im Vordergrund sind dadurch, vor Zugriff geschützt, detailliert zu betrachtenden Alltagsobjekte ausgestellt – im Hintergrund baut sich das symbolische Arrangement auf. Zusammen formulieren sie einen Prototyp des Museums der Volkskunde unter der Überschrift ›Von der Bauernschaft zum Industriestandort – Ortsteile im Wandel‹.

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