›Heimatraum‹

Gut Rödinghausen, Menden im Sauerland 12/2018

Der durch die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege möglich gemacht wordene ›Heimatraum‹ auf Gut Rödinghausen zeigt in jeder Ecke des Raums eine Küchensituation als Knotenpunkt des Lebens in der Heimat. Um die Ecken inszenieren zu können, werden sie durch eine räumliche Abtrennung geschützt. Diese besteht aus gläsernen Korpussen, die geeignet sind, Objekte oder Bildschirme aufzunehmen. Im Vordergrund sind, vor Zugriff geschützt, detailliert zu betrachtenden Alltagsobjekte ausgestellt – im Hintergrund baut sich eine symbolische Assemblage auf. Zusammen formulieren sie einen Prototyp des Museums der Volkskunde unter der Überschrift ›Von der Bauernschaft zum Industriestandort – Ortsteile im Wandel‹.

Die tektonische Schichtung von ›Aquarien‹ bot sich bisher erst einmal als sinnfällige Lösung an, 2002 bei der Ausstellung Wasser~fälle. An Rhein und Maas.

Heimatraum

Fragmente einer Dauerausstellung

Gut Rödinghausen, Menden-Lendringsen (Sauerland) 12/2018

Nach gewonnenem Gestalterwettbewerb Gut Rödinghausen 2015 zog sich die Bearbeitung über Jahre. Anfang 2018 konnte, noch auf der Baustelle, ein Prototyp ›Fachwerkvitrine‹ erstellt werden, um das ambitionierte Konzept zu überprüfen. 2018 war dann die Feinplanung Gut Rödinghausen abgeschlossen – ein Zwischenschritt, der durch Verzögerungen im Bauablauf das Projekt am Laufen hielt und dem die Ausschreibungen folgten. Ende Juni 2018 hätte die Ausstellung fertig sein sollen. Der so genannte ›Heimatraum‹ auf Gut Rödinghausen und die inzwischen realisierte Lichtplanung konnten übergeben werden – die Dauerausstellung bleibt vorerst fragmentarisch, da sich die Lieferung der komplexen Vitrinen verzögert.
Kapitel 7 mit dem Thema ›Arbeit‹ ist fast fertig (erste drei Bilder), gefolgt vom Kapitel ›Licht‹ (viertes Bild). Kapitel 4 ›Nadelfabrikation‹ ist mit dem wieder aufgebauten Musterfachwerk fertig (5. bis 7.. Bild). Im Kapitel 12 ist nur die ›Devotionalien-Vitrine‹ fertig eingerichtet – eine Ausstellung  mit sakralen Vertikalpanoramen des Ausstellungsarchitekten überspielt Fehlstellen (drittletztes Bild).
Besonderes Augenmerk gilt der Beschriftung. Exponatbeschreibungen sind waagrecht oder mit entsprechenden Haltern schräg und senkrecht nahe am Objekt so zu platzieren, dass das Lesen und Zuordnen einfach fällt (zwei letzte Bilder).

Erste Museumsvitrine aus System 180

Brauerei-Museum Dortmund 11/2018

Alle Jahre wieder erlauben die Mittel, das Brauerei-Museum Dortmund zu optimieren. 2017/18 stand die ›Gaststättenecke‹ im Fokus, die den Übergang von Maschinenhaus zu Maschinenhalle erweitert. Ein kombiniertes Ausstellungsmöbel mit Sitzbank schließt den Gaststättenbereich auf einem vorhandenen Maschinensockel ab. Weiterlesen