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Digitale Exponatbeschriftung im Domschatzgewölbe des Naumburger Doms 09/2019

 

Das Domschatzgewölbe im Untergeschoss der Domklausur am Naumburger Dom St. Peter und Paul beherbergt herausragende Schätze der Vereinigten Domstifter. In großzügiger Anordnung aus dem Jahr 2006 reihen sich Preziosen entlang der Seitenwände und finden in der Kopfwand mit einer Pietà ihren Abschluss. Später hinzugefügte Geländer halten überneugierige Menschen auf Abstand. Wegen der geheimnisvollen Beleuchtung waren die vorhandenen Exponattexte nicht überall gut zu lesen. Darüber hinaus sollten vertiefende Informationen bereitgestellt werden. So bildete sich ein Team, dem die Aufgabe oblag, nicht nur eine Optimierung, sondern auch eine Erweiterung zu entwickeln, sowohl betreffend Inhalt als auch sprachlicher Vielfalt. Die sechs ersten Bilder zeigen Raumeindrücke, drei weitere zeigen Entwurfsskizzen und die vier letzten das Screen-Design eines Objekts (Exponatbeschriftung und Vertiefungsebenen) als englisches Beispiel.

Auftraggeberin: Vereinigte Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz

Kurator und Stiftsdirektor: Dr. Holger Kunde,
Inhaltliche Bearbeitung: Matthias Ludwig, Cordula Strehl, Kirsten Reichert

Produkt- und Interface-Design: Steiner Architektur-GmbH,
Jürg Steiner mit Victor Martinez, Anna Syrianou

Beratung und Technische Leitung: Björn Stahl, Friedhelm Wittchen

Screen und digitale Umsetzung: VST GmbH, Saalfeld

Ständer: KGM Zerbst

Bildschirmgehäuse: Frank Scheibe, Naumburg

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Domschatzgewölbe Naumburg

Leuchte ›Mendocino‹

Tischleuchte mit ›Glühstrumpf‹ 02/2019

Leuchte Mendocino

2017–2018 wird das Gut Rödinghausen in Menden-Lendringsen zum industriegeschichtlichen Museum ertüchtigt. Die minutiöse Restaurierung des Äußeren und der Räume verlangt eine angepasste Beleuchtungsplanung. Weiterlesen

Lichtplanung Gut Rödinghausen, Menden

Adaption von Bestandsleuchten und Neuentwicklungen 12/2018

Die Aufgabe, ein den klassizistischen – fast möchte man sagen, biedermeierlichen – Räumen und der vielfältigen Nutzung entsprechendes Lichtkonzept zu entwickeln, folgte vier Leitgedanken:

1.
Möglichst viele im Gut vorgefundene Leuchten aus unterschiedlichen Epochen galt es zu revidieren, mit zeitgemäßen Lampen und lichtlenkenden Hilfsmitteln auszustatten.

2.
Zusätzlich notwendige Leuchten sollten lichttechnisch den adaptierten, historischen Leuchten folgen – mit dezidiertem Augenmerk auf Entblendung.

3.
Alle LED-Lampen werden als gemeinsames Unterstützungsmoment von mattierten oder teilmattierten Mineralglaskörpern in Kugel-, Zylinder- oder ›Glühstrumpf‹-Form umhüllt.

4.
Ausschließlich LED-Lampen kommen zur Anwendung.

Es galt, eine Vielzahl von Leuchten zu entwickeln, die öffentlich und beschränkt ausgeschrieben und dank innovativer und engagierter Firmen gebaut und montiert werden konnten.

Beleuchtungsplanung Gut Rödinghausen